Unsere Mittagsfreizeit

Viel Freizeit- und Spielmöglichkeiten innerhalb des gebundenen Ganztag an der Grundschule Poppenbüttel

 Seit dem Schuljahr 2013/14 besuchen die Neuankömmlinge in den ersten Klassen an unserer Schule den gebundenen Ganztag, d.h. jedes Kind bleibt täglich verlässlich von 8.00 Uhr bis 15.45 Uhr (offenes Ende bis 16.00) bei uns.

Deshalb musste die Rhythmisierung (der Stundenplan) für diesen langen Schultag neu gestaltet werden, mit dem Ziel für die Kinder eine Rhythmisierung zu entwickeln, innerhalb der sich Phasen der Anspannung und Entspannung ausgewogen abwechseln. Um diese zu erreichen, wurden die Räumlichkeiten und das Außengelände für die Bedürfnisse der Kinder umgestaltet: In zwei Klassenräumen gibt es nun bereits Hochebenen für Rückzugsmöglichkeiten, und in vielen Klassenräumen Podeste, auf denen gelesen, sich ausgeruht und gelegentlich auch mit Kleinspielzeugen gebaut werden darf.  Der Kletterwirbel auf dem Schulhof, die Anschaffung von Tischtennisplatten in der Eingangshalle sowie die Erweiterung der Fahrzeuge für die aktive Pause wurden ebenfalls bewerkstelligt. Neu angestrebt wird nun ein Kletterparcous (active trail) für den Hintergarten und eine neue „Hütte“ zur Aufbewahrung von Sandspielzeugen und Springseilen, etc. auf dem Schulhof.

Die lange Freizeit, die nach dem Mittagessen beginnt und um14.30 Uhr mit Beginn des Nachmittagsunterrichts oder der Nachmittagskurse endet, ist bei unseren Schülerinnen und Schülern sehr beliebt: Alle Klassenräume sind während der Freizeit unter der Aufsicht eines Erwachsenen (häufig der Klassenlehrer) geöffnet. Dort kann gemalt, gebastelt und gespielt oder auch freiwillig an Arbeitsmaterialien weiter gearbeitet werden. Wir haben das Gesellschaftsspiel-Sortiment den Bedürfnissen der Kinder angepasst: Von Bauklötzen, Legosteinen bis hin zu Uno, Schach und schwarzer Peter ist alles vorhanden. Wer sich lieber bewegen oder sportlich betätigen möchte, darf sich auf unserem großen Schulhof (Schaukeln, Klettergerüst, Kletterwirbel, Fußballplatz, Basketballfeld), im Hintergarten (Rasenfläche, Rückzugraum hinter Hecken und Büschen) oder in der Eingangshalle bei den Tischtennisplatten aufhalten.

Gelegentlich gibt es ergänzende „Highlights“, z.B. bei Hitze eine vorher verabredete „Wasserschlacht im Hintergarten“ oder ein Ausflug in unseren eigenen Schulwald oder die „Eröffnung eines klasseninternen Restaurants“.

Sehr beliebt bei vielen Kindern ist das Zubereiten von Obst (z.B. Äpfel schneiden) täglich um 14.00 Uhr für die „Knabberzeit am Ende der Freizeit“ bevor um 14.30 Uhr der nächste Unterrichtsblock oder Kurs beginnt.

Die Kinder und die in der Freizeit eingesetzten Pädagogen schätzen die Freizeit innerhalb des gebundenen Ganztages sehr, weil sich in dieser Zeit viel Positives auf der Beziehungsebene zwischen den Kindern untereinander, aber auch zwischen Schüler/in und Pädagoge ergibt. Gelegentlich werden – obwohl Freizeit ist, auf Wunsch einzelner Kinder auch Lernziele reflektiert oder mit dem Pädagogen Arbeitshefte kontrolliert.

So finden regelmäßig viele gute Gespräche statt und es entsteht Teamgeist zwischen allen Beteiligten.

T. Jung