Förderangebot

Unser Anliegen als EINE SCHULE FÜR ALLE ist es, alle Schülerinnen und Schüler optimal zu fördern (und zu fordern; s. Forderangebote).

Die Erfassung der individuellen Lernausgangslagen und möglicher pädagogischer oder sonderpädagogischer Förderbedarfe erstreckt sich für alle Schüler*innen über alle Bereiche des Lernens und über die gesamte Grundschulzeit, beginnend mit der Vorstellung der Viereinhalbjährigen schon vor Schuleintritt und fortlaufend über Diagnoseverfahren im Klassenverband. Die genauen Zeitpunkte sind teilweise Hamburg-weit verpflichtend und im Förderkonzept der Schule festgehalten.

Förderung durch Binnendifferenzierung im Unterricht:

Die Lernziele sind individuell für jede Schülerin und jeden Schüler angepasst. Darüber hinaus wird dem Niveau entsprechendes Arbeitsmaterial zur Verfügung gestellt. Viele Unterrichtsstunden sind durch Sonderpädagoginnen, Erzieherinnen und Erzieher oder Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen doppelt besetzt.

Teilnahme an Förderkursen in Kleingruppen:

Erreichen Schülerinnen oder Schüler in den Fächern Mathematik und/oder Deutsch die Mindestanforderungen am Ende des Schuljahres nicht, nehmen sie im kommenden Schuljahr verpflichtend an der „Lernförderung“ nach §45 HmbSG teil, auch bekannt als „Fördern statt Wiederholen“.

Ergeben sich in den Diagnoseverfahren Förderbedarfe in den Bereichen „Sprechen und Gespräch“, „Lesen“ und/oder „Schreiben“, haben die entsprechenden Schülerinnen und Schüler Anspruch auf die Teilnahme im Kurs „Sprachförderungnach §28a HmbSG.

Einen Anspruch auf einen „DaZ-Kurs“ (Deutsch als Zweitsprache) haben Schülerinnen und Schüler, die aufgrund ihrer nichtdeutschen Herkunftssprache Förderung in den Bereichen Wortschatz und/oder Grammatik benötigen oder die sich in der sogenannten 3. Phase befinden.

Sonderpädagogische Förderung:

Reichen die genannten Fördermöglichkeiten nicht aus, um eine angemessene Förderung des Kindes zu gewährleisten, werden in Absprache mit der Klassenleitung durch die zuständigen Sonderpädagoginnen weitere informelle und standardisierte Diagnoseinstrumente eingesetzt und ggf. mit Unterstützung des zuständigen ReBBZ ein sonderpädagogischer Förderbedarf nach §12 HmbSG festgestellt.

Die Sorgeberechtigten werden in den Prozess mit einbezogen. Für die entsprechende Schülerin oder den entsprechenden Schüler wird ein sonderpädagogischer Förderplan erstellt.

Ergänzende Förderungen:

Zusätzlich werden bei Bedarf weitere inner- und außerschulische Fördermöglichkeiten geprüft. Dazu zählen: Außerunterrichtliche Lernhilfe (AuL), Schulbegleitung, Nachteilsausgleich.